Jahr Ereignis
ca.1810 Entwicklung des Skatspiels in Altenburg aus älteren Spielen wie
  Wendischer Schafkopf, L'Hombre, Deutsch Solo und Tarock.
  Getauft wird es zunächst auf den Namen "Erzgebirgischer Schafkopf",
  Beteiligt sind der Gymnasialprofessor Johann Friedrich Ludwig Hempel,
  der Medizinalrat Dr. Hans Carl Leopold Schuderoff, der Hofadvokat und Notar
  Friedrich Ferdinand Hempel, der Ratsherr Carl Christian Adam Neefe und
  der Kanzler Hans Karl Leopold von der Gabelentz.
1818 Erste schriftliche Erwähnung in den "Osterländischen Blättern".
  In den nächsten ca. 70 Jahren folgt die Ausbreitung mit differierenden Regeln
  in ganz Deutschland.
1884 erscheint ein "Illustriertes Scatbuch" von Freiherr von Hirschfeld (alias Hertefeld).
1885 wird von Amtsgerichtsrat Karl Buhle das "Illustrierte Lehrbuch des Scatspiels"
  veröffentlicht, die Basis der auf dem I. Kongress beschlossenen Skatordnung.
1886 I. Kongress in Altenburg anlässlich einer Industrieausstellung mit Skatturnier.
  Beschlossen wird eine "Allgemeine Deutsche Skatordnung" . Ca 1000 Teilnehmer.
  Die Gründung eines Verbandes erfolgt nicht, weil man die Differenzen zwischen
  dem Altenburger Farbenreizen und dem Leipziger Zahlenreizen nicht lösen kann.
  Eine "Skat- und Keglerzeitung" hält sich nur zwei Jahre.
1887 II. Kongress in Leipzig. "Deutsche Skatzeitung" wird von Robert Fuchs herausgegeben,
  dem späteren ersten Präsidenten des DSkV.
1899 III. Kongress am 12.3. In Halle an der Saale.
  Gründung des Deutschen Skatverbandes mit Sitz in Altenburg.
  Führung durch einen Geschäftsführer: Louis Sterz.
  Gespielt wird mit Farbenreizen, aber das Zahlenreizen soll bestehen bleiben.
  “Deutsche Skatzeitung“ wird Mitteilungsblatt.
1901 IV. Kongress in Magdeburg
  Robert Fuchs wird zum Präsidenten gewählt.
  Die von Artur Schubert entworfene Satzung wird als verbindlich angenommen.
  Ein weiteres Problem: Deutsches oder Französisches Blatt?
  (Kongresskarte halb und halb).
1902 V. Kongress in Leipzig
  Von Schubert überarbeitete "Allgemeine Deutsche Skatordnung"wird als vorläufig
  gültig angenommen.
1903 VI. Kongress in Altenburg
  Festsetzung der Werte für die Nullspiele.
  Einweihung des Skatbrunnens, gestiftet von Apotheker Albert Steudemann,
  entworfen vom Münchner Architekten Professor Ernst Pfeiffer unter Mithilfe
  des Malers Otto Pech (alias Otto Pix).
1906 VII. Kongress in Dresden
1907 VIII. Kongress in Halle
  Preisausschreiben zur Verschmelzung des Farben- und Zahlenreizens.
  Es gibtkeine geglückte Lösung.
1908 VIIII. Kongress in Nürnberg – keine Einigung in Bezug auf Farben- oder Zahlenreizen.
1909 X. Kongress in Leipzig
  Keine Einigung zwischen Vorstand (Farbenreizen) und Mitgliedern (Zahlenreizen).
1910 Die "Deutsche Skatzeitung" stellt ihr Erscheinen ein.
  Der angekündigte XI. Kongress in Dresden findet nicht statt.
  Neben allen Differenzen fehlt auch der organisatorische Unterbau.
1914 Pause durch den Krieg.
bis  
1918 Aber Ausbreitung des Zahlenreizens durch den "Schützengrabenskat".
1923 "Skatordnung für den Leipziger Skat" (Zahlenreizen von Artur Schubert).
1926 In Altenburg erscheint die Monatsschrift "Der Alte" von Julius Benndorf
  (alias Benno Dirf).
1927 XI. Kongress in Altenburg. Theaterstück "Skat" von Otto Pix wird aufgeführt.
  Meisterschaft mit 45 gelegten Spielen. Zahlenreizen wird beschlossen.
  Beginn des Einheitsskats. Ausschuss als Vorläufer des Skatgerichts eingesetzt.
1928 XII. Kongress in Altenburg
  Die "Neue Deutsche Skatordnung" (NeDeSka) von Richard Burkhardt wird
  beschlossen. Turnier wird als "Skatolympiade" bezeichnet.
1932 XIII. Kongress in Altenburg
  Nullspiele werden auf die heutigen Werte festgelegt.
  Grundwert für den Grand wird auf 24 angehoben, für Grandouvert auf 36.
  Verlorene Handspiele werden nicht mehr doppelt berechnet.
  Bei offenen Spielen müssen alle 10 Karten offen hingelegt werden.
1933 Eine Skatreise (Bahn) durch Süddeutschland wird durchgeführt
  (Nürnberg - Baden-Württemberg - München).
1934 Der erste Präsident stirbt. Nachfolger wird der Hofschauspieler Rudolf Portal.
  Die Serienlänge wird auf 48 Spiele festgesetzt. Als organisatorischer Unterbau
  sollen in Deutschland Spielbezirke eingerichtet werden.
1936 XIV. Kongress in Altenburg
  Deutsche Skatmeisterschaften mit gelegtenSpielen. Erstmalig Damen beteiligt.
  Mannschaftsmeisterschaften von Franz Laudan (Bremen) vorgeschlagen.
  Wertung nach Otto Seeger eingeführt: 50 Punkte zusätzlich für jedes Spiel.
  Offene Farbhandspiele eingeführt. Neuer Versuch, eine flächendeckende
  Organisation einzuführen. Neuer Präsident Erich Fuchs.
1938 Erste Deutsche Meisterschaft mit nicht gelegten Karten.
1939 beginnt die Unterbrechung durch den Krieg.
1943 stellt "Der Alte" sein Erscheinen ein.
1950 Neuanfang nach dem Krieg.
  Franz Laudan benennt Bremen als "Westzonensitz".
  Im November findet der XV. Kongress in Bielefeld statt.
  Erich Fuchs (Altenburg) bleibt weiterhin Präsident.
  Es werden Landesverbände eingerichtet: Nord, West, Süd, Ost.
  Jährlich finden “offene“ Deutsche Meisterschaften statt wie heute der Deutschlandpokal.
1953 Umzug des Präsidenten nach Bielefeld. Verlegung der Verbandsleitung.
  Landesverbände werden wieder aufgelöst. Dafür entstehen regional Verbandsgruppen.
  Im Osten wacht ein Skataktiv über die Skatordnung. Ansonsten werden
  offene Turniere durchgeführt.
1954 XVI. Kongress in Bielefeld. Sitz des DSkV nach Bielefeld verlegt.
  Die Schaffung von Verbands- und Ehrennadeln wird beschlossen,
  ebenso die Ausstellung von Grandouvert-Urkunden.
1955 Der erste Damen-Skatklub tritt dem DSkV bei: Null Bremen (heute Bremer Schlüssel).
  Wiedereinweihung des Skatbrunnens in Altenburg.
1956 Deutsche (Einzel-)Meisterschaften mit Qualifikation (Verein, Verbandsgruppe)
  zunächst unter dem Namen "Klubmeisterschaft" werden auf Vorschlag
  von Peter Alexander Höfges und Johannes Fabian eingeführt.
  Die Verbandszeitschrift "Der Skatfreund" erscheint – Redaktion Erich Fuchs.
1958 XVII. Kongress in Bielefeld
  Neuer Präsident Otto Hild. Eintragung ins Vereinsregister.
1962 XVIII. Kongress in Bielefeld
  Bewertung der verlorenen Gegnerspiele (30/40) nach Johannes Fabian.
  Neuer Präsident Johannes Fabian. Schiedsrichterwesen angedacht.
1963 Skataktiv in Altenburg: Einheitliche Regeln in Ost und West.
1964 Der DSkV hat über 5.000 Mitglieder.
  "18, 20 - nur nicht passen" im ZDF unter Leitung von Johannes Fabian.
1965 Der DSkV hat über 6000 Mitglieder.
1966 XIX. Kongress in Bielefeld
  Getrennte Dameneinzelmeisterschaft.
1969 Der DSkV hat über 10.000 Mitglieder.
  Georg Wilkening übernimmt die "Skatfreund"-Redaktion.
1970 XX. Kongress in Bielefeld
  Landesverbände und Verbandsgruppen nach Postleitzahlen von Hermann Münnich.
  Mannschaftsmeisterschaften. Helmut Schmidt im Skatgericht.
  Bisherige offene Deutsche Meisterschaften werden in Deutschlandpokal umbenannt
  auf Vorschlag von Heinz Jahnke.
1972 Skatgericht führt ersten Schiedsrichterlehrgang durch.
  Erfolgreiche Teilnahme u.a. durch Rolf Kämmle, Jochen Kindt, Heinz Jahnke.
1974 XXI. Kongress in Bad Oeynhausen. Neuer Präsident Hermann Münnich.
  Jubiläumsball 75 Jahre DSkV. Der DSkV hat über 15.000 Mitglieder.
1975 Außerordentlicher Kongress in Köln. Beschlüsse von Bad Oeynhausen bestätigt.
  Skatgericht eigenständig. Vorsitzender Johannes Fabian.
  Juniorenreferent gewählt.Juniorenmeisterschaft eingeführt.
  Einrichtung einer Geschäftsstelle mit hauptamtlichen Mitarbeitern.
1976 Landesverbandsmeisterschaften auf Vorschlag des Verbandsspielleiters
  Heinz Jahnke eingeführt.
  Beginn der Differenzen mit der ISPA, da nach ihrer Gründung die Skatregeln
  für ihren Bereich geändert werden ( u.a. verlorene Handspiele doppelt, Grandouvert
  Grundwert 24 – dafür die Stufe offen, kein Null Hand, Nullouvert Hand 69)
1978 XXII. Kongress. Verbot der Doppelmitgliedschaft – Spielen nicht eingeschränkt.
  Erste Damenreferentin gewählt. DSkV hat über 20.000 Mitglieder
1979 Ranglisten und Wettspielplan auf Vorschlag von Hermann Münnich erstellt.
1981 Setzen bei Meisterschaften eingeführt auf Vorschlag des Verbandsspielleiters.
  Pfingstjugendtreffen eingeführt von Jugendreferent Willi Nolte.
1982 1. Deutscher Damenpokal durchgeführt von der späteren Damenreferentin
  Marianne Kasseckert. Der DSkV hat über 26.000 Mitglieder.

XXIII. Kongress in München. Neuer Präsident Rainer Rudolph.
1984 Einführung der Bundesliga auf Vorschlag des Verbandsspielleiters Heinz Jahnke
  auf der Basis des von ihm entwickelten Systems.
1985 DSkV hat über 30.000 Mitglieder
1986 XXIV. Kongress in Köln. Briefmarke durch Kurt Schwentke anlässlich 100 Jahre
  100 Jahre Skatkongresse erfolgreich beantragt. Feier im Gürzenich.
1988 Einstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers
1990 Teilnahme einer Abordnung aus den neuen Bundesländern an einer Präsidiumssitzung

1. Gesamtdeutsche Meisterschaften (DEM in Bremen)
  Auf Vorschlag des Vizepräsidenten Norbert Liberski werden bei der Eröffnung der
  Deutschen Meisterschaften die Fahnen der Bundesländer hereingetragen, ein
  Wettkampfeid gesprochen und die Nationalhymne gespielt.
  XXV. Kongress in Hamburg
  Umstrukturierung des DSkV in einen Mitgliederverband.Verbandsgericht eingesetzt.
  Beitritt der östlichen Landesverbände nach der Wiedervereinigung.
  Der neugewählte Vizepräsident Werner Landmann aus Sachsen sorgt bis zum
  nächsten Kongress für die Renovierung des Skatbrunnens in Altenburg und setzt
  sich für die Einführung der neuen Spielkarten ein (Deutsche Farben, Französisches

Bild – Chemnitzer Modell).
1991  Doppelte Listenführung bei Meisterschaften und Großturnieren.
  Ligaintegration der Ost-LV – Staffel 9 (Landmann/Jahnke)
  DSkV hat über 35.000 Mitglieder
1992 Deutsche Schüler- und Jugendmeisterschaften eingeführt von Jugendreferentin Edith Treiber.
  Einführung des Round-Table-Gesprächs (10.04.)
1993 Alte LV erreichen mit knapp 35.000 Mitgliedern ihr bisheriges Maximum.
1994 Einführung der Senioreneinzelmeisterschaft.
  XXVI. Kongress in Schneverdingen. Neuer Präsident Heinz Jahnke.

Verhandlungsauftrag mit der ISPA. Assoziierung des Polnischen Skatverbandes.
1995  Benefizturnier zum Ankauf der Collage von Otto Dix "Die Skatspieler" durch den
  Preußischen Kulturbesitz veranstaltet (der Beitrag daraus beträgt ca. 1 Mio. DM).
1996 Termintausch Einzel-/Mannschaftsmeisterschaft.
  Vorturniere und Endturnier zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe auf Vorschlag
  von Peter Reuter (die Höhe unserer Spende beträgt über 250.000,-- DM).
  Gemeinsames Turnier mit der ISPA eingeführt (Champions-League)
1997 70 Jahre Deutsches Skatgericht – Feier in Altenburg.
1998 XXVII. Kongress in Halle. Rückkehr zum weltweiten Einheitsskat.
  Internationale Skatordnung gemeinsam mit der ISPA beschlossen:
  Verlorene Handspiele werden doppelt berechnet, Grundwert für Grand Ouvert (36) wird
  abgeschafft, Spiel beginnt mit der Ansage.
  Unfallversicherung im Beitrag enthalten.          
  Verbot der Doppelmitgliedschaft aufgehoben. Verhandlungsauftrag mit der ISPA verlängert.
1999 Hundert-Jahres-Feier in Altenburg. DSkV hat über 37.000 Mitglieder.
2001 Eingleisige Bundesliga eingeführt (20 Mannschaften). Einführung der Bundesligabroschüre.
2002 XXVIII. Kongress in Papenburg: Rückverlegung des Verbandssitzes nach Altenburg/Thüringen. Feier 75 Jahre Skatgericht in Altenburg. Polen ausgetreten.
2003        Verkaufsstelle in Altenburg eingerichtet    
2004 Radtour von Bielefeld nach Altenburg, anlässlich der Sitzverlegung des DSkV      
2005 Durchführung der 1. Skatolympiade - Schließung der Geschäftsstelle in Bielefeld und    
  Verlegung nach Altenburg in die Burgstraße -    
2006 Durchführung der 2. Skatolympiade, danach immer alle 2 Jahre - Durchführung der 1. Tandemmeisterschaft.
XXIX. Skatkongress in Altenburg. Neuer Präsident Peter Tripmaker.
   
2007 Verlegung der GST von der Burgstraße in Haus Markt 10.  Feier 80 Jahre Skatgericht in Altenburg.