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Hinweis zu verlorenen Handspielen

Seit dem 01.01.1999 werden alle verlorenen Spiele (also auch Handspiele) doppelt abgeschrieben (siehe unten ISkO 5.3.4). Zu diesem Zeitpunkt trat die Internationale Skatordnung (ISkO), die auf dem 27. Deutschen Skatkongress 1998 in Halle/Saale verabschiedet wurde, in Kraft. Vor dem 01.01.1999 wurden verlorene Handspiele nicht doppelt abgeschrieben.

Hinweise zu Kontra, Re und Ramsch

Innerhalb der Internationalen Skatordnung wird aus guten Gründen nicht mit Kontra, Re und Ramsch (Kartenverrat, Risikoerhöhung, Wettkampfverzerrung). gespielt. Es gibt daher für diese Spielvarianten keine verbindlichen Regeln. Soll in privaten Kreisen mit Kontra, Re und Ramsch gespielt werden, müssen sich die Beteiligten vor Spielbeginn darüber einigen, unter welchen Bedingungen diese Spiele durchgeführt werden. Dadurch kann möglicherweise ein späterer Streit vermieden werden.

Lt. Internationaler Skatordnung (ISkO) 3.5.1 bilden die drei Spieler zwei Parteien: Alleinspieler und Gegenspieler.

Beim "Ramsch" sind alle Beteiligten "Alleinspieler" und spielen im direkten Vergleich gegeneinander. Aus diesem Grund ist "Ramsch" dem Skat wesensfremd und mit der Internationalen Skatordnung (ISkO) nicht in Einklang zu bringen. Das Deutsche Skatgericht kann daher zu diesen Varianten keine Entscheidungen mitteilen.

Anfrage an das Deutsche Skat-Gericht

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