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31. Deutscher Städte - Pokal 2005
Endrunde Marburg

Marburger Marktbrunnen (an dieser Stelle wurde das Land Hessen gegründet)Hamm siegt in einem packenden Finale

Für den 31. Deutschen Städtepokal hatten sich in diesem Jahr 78 Mannschaften aus Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland gemeldet. Diese Mannschaften zu jeweils 12 Skatspielern plus 2 möglichen Ergänzungsspielern wurden nach regionalen Gesichtspunkten in acht Vorrundenorten zugeordnet, um die 16 Endrundenteilnehmer zu ermitteln, die neben dem Titelverteidiger Marburg im Finale starten durften.

Die 17 Endrundenteilnehmer trafen sich am 12. und 13. November in Marburg. Die Hale war großzügig, die Preise äußerst günstig.

Die Länderfahnen wurden von den Mannschaftsführern unter dem Beifall der Teilnemer freudig schwenkend in den Saal getragen. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Skatfreund Horst Zenker, Vorsitzender des Skatvereins „1. Marburger Skatclub“, überbrachte der Schirmherr der Veranstaltung, der Oberbürgermeister der Stadt Marburg, Herr Egon Vaupel, die guten Wünsche von Rat und Verwaltung der Stadt Marburg. Im Anschluss richtete Skatfreund Rainer Schaub, Vorsitzender der Verbandsgruppe Nordhessen, Grußworte an die Teilnehmer. Peter Luczak, als Präsident des Landesverbandes Hessen, schloss den Reigen der Begrüßungsreden mit den besten Wünschen für das notwendige Kartenglück. Anschließend überbrachte Vizepräsident Uve Mißfeldt die Grüße des Präsidiums und überreichte dem Oberbürgermeister eine Ehrengabe des DSkV, bevor von einem jungen Skatfreund des „Marburger Skatclubs“ der Wettkampfeid gesprochen wurde. Zum Schluss der Eröffnungszeremonie sang eine junge Frau zu den Klängen eines Bläserkorps die Nationalhymne. Nach Benennung der Schiedsrichter und des Schiedsgerichts konnte Uve Mißfeldt als Turnierleiter das Finale für eröffnet erklären.

Wie in den Vorjahren lag die Computertätigkeit wieder in den Händen unseres bewährten Teams, dem Ehepaar Werner und Andrea Ott aus Mannheim, die die Zwischenstände nach jeweils 12, 24 und 36 Spielen einer Serie über Beamer auf einer Leinwand zeigten. Dadurch waren ständig alle Teilnehmer über den aktuellen Stand informiert.

Am zweiten Tag wurden die Mannschaften dann nach Ergebnis gesetzt.

Wie alle aus den Zwischenergebnissen ersehen konnten, wurde es jetzt richtig spannend. Schon nach wenigen Spielen hatte sich Hamm die Spitze erkämpft, die bis zum Ende der Serie nicht mehr abgegeben wurde. Am Ende dieser Serie waren 49.395 Punkte erspielt. Dichtauf folgte jetzt Ebersbrunn mit 49.203 Punkten. Auf dem 3. Platz lag nun Leipzig mit 48.237 Punkten. Die von Beginn an führenden Dieburger fielen mit 47.238 Punkten bis auf den 5. Platz ab. Für die letzte Serie war damit eine Spannung bis zum letzten Spiel garantiert.

Die Siegerehrung schloss einen Städtepokal ab, der im Großen und Ganzen wieder eine gelungene Veranstaltung und damit Werbung für den Skatsport war. Die Teilnehmer hatten zwei spannende Tage in Marburg erlebt und fast alle waren sich einig, im nächsten Jahr einen neuen Versuch zu starten, um diese Meisterschaft zu gewinnen. Denn viele Skatfreunde freuen sich auf diese Veranstaltung, da sich viele Teilnehmer aus den Vorjahren kennen und sich auf dieses Wiedersehen gefreut hatten. Dadurch ist der Städtepokal so etwas wie ein Fest der großen Skatfamilie. Entsprechend fair und freundlich ging man miteinander um, so dass die Schiedsrichter nur zweimal einschreiten mussten und das Schiedsgericht überhaupt nicht tätig werden musste. Entsprechend zufrieden konnte Uve Mißfeldt dann auch alle Teilnehmer mit den besten Wünschen für eine gute und unfallfreie Heimfahrt entlassen, wobei sich viele schon für den Städtepokal im Jahre 2006 verabredeten. Uve Mißfeldt, Vizepräsident und Turnierleiter

Platz

Mannschaft

Punkte

1

Hamm

60.679

2

Ebersbrunn

60.527

3

Dieburg

60.317

4

Leipzig

60.172

5

Mechernich

58.935

6

Steinbach

58.248

7

Marburg

57.503

8

Lindhorst

57.348

9

Essen

57.258

10

München

55.871

11

Bremerhaven

55.022

12

Hilden

54.747

13

Dreieich

54.288

14

Tangstedt

52.444

15

Lübeck

52.315

16

Hermannsburg

51.218

17

Crailsheim

50.154