Für den 34. Deutschen Städtepokal hatten in diesem Jahr nur 63 Mannschaften aus Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland gemeldet. Diese Mannschaften zu jeweils 12 Skatspielern waren acht Vorrundenorten zugeordnet worden, um 12 Endrundenteilnehmer zu ermitteln, die neben dem Titelverteidiger Dieburg im Finale starten durften. Von der Möglichkeit, bis zu zwei Ersatzspieler einzusetzen, machten zahlreiche Mannschaften Gebrauch.
Neben dem Titelverteidiger aus Oyten starteten diese 12 Mannschaften am 29. und 30. November in Oyten, in der Nähe Bremens, um den diesjährigen Meister auszuspielen. Dort stand mit dem Rathaussaal eine schöne Austragungsstätte zur Verfügung, so dass alle Voraussetzungen für einen guten Wettbewerb erfüllt waren. Die Bedienung und der gesamte Service wurden von Klubmitgliedern aus Oyten übernommen. Damit waren sehr zivile Preise gewährleistet. Da von Oyten auch etliche emsige Helfer zur Verfügung gestellt wurden, war ein optimaler äußerer Rahmen gegeben, um eine gute Meisterschaft abhalten zu können.
Die Veranstaltung begann pünktlich um 13.00 Uhr mit dem Einmarsch der Mannschaftsführer, die unter dem Beifall derTeilnehmer die Bundes- undLänderfahnen freudig schwenkend zu den Klängen der Blaskapelle Oyten den Saal betraten. Für den Ausrichter aus Oyten begrüßte Skatfreund Ekhard Albrecht die Teilnehmer. Die guten Wünsche von Rat und Verwaltung der Gemeinde Oyten überbrachte der stellvertretende Bürgermeister, Herr Heiko Oetjen. Im Anschluss richtete Skatfreund Heino Bollhorst als Präsident des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen Grußworte an die Teilnehmer und wünschte allen das notwendige Kartenglück. Anschließend überbrachte Vizepräsident Uve Mißfeldt die Grüße des Präsidiums des DSkV und überreichte Skatfreund Ekhard Albrecht eine Ehrengabe des DSkV, bevor von Skatfreund Wolfgang Lindlohr, Mitglied der Oytener Mannschaft, der Wettkampfeid gesprochen wurde. Als dann die Kapelle die Nationalhymne anstimmte, erhoben sich alle von ihren Plätzen und sangen zum Teil mit. Die Benennung der Schiedsrichter und des Schiedsgerichts schloss die Eröffnungszeremonie ab.
Nach jeweils 12, 24 und 36 Spielen einer Serie mussten die Zwischenstände ausgerechnet und an das bewährte Computerteam, das Ehepaar Andrea und Werner Ott aus Mannheim, übergeben werden. Über Beamer wurden die Ergebnisse dann angezeigt, so dass ständig alle Teilnehmer über den aktuellen Stand informiert waren. U.a. diese Anzeige macht fürviele den besonderen Reiz des Städtepokals aus. So erlebten alle, wie sich nach der ersten Serie Dieburg mit 12.989 Punkten an die Spitze setzte. Oyten folgte als Zweiter mit 12.319 Punkten vor Ebersbrunn mit 11.878 Punkten. Vierter war der Neuling Bad Oeynhausen.
Nach der 2. Serie hatte dann Oyten die Spitze mit 25.374 Punkten übernommen und schon einen Vorsprung von etwa 1.200 Punkten herausgearbeitet. Den 2. Platz nahm Ebersbrunn mit 24.182 Punkten vor Steinbach mit 24.050 Punkten ein. Dieburg war auf den 4. Platz abgerutscht.
Auch nach der 3. Serie ergab sich das gleiche Bild. Oyten führte mit 37.607 Punkten. Die Plätze getauscht hatten Ebersbrunn und Steinbach, das jetzt als Zweiter 36.740 Punkte aufwies. Ebersbrunn als Dritter hatte 36.250 Punkte vor dem Vierten Dieburg.
Mit dieser 3. Serie und dem gemeinsamen Abendessen endete dann der offizielle Teil des ersten Tages.
Am zweiten Tag wurden die Mannschaften dann nach Ergebnis gesetzt.
Die ersten vier Mannschaften spielten gegeneinander. Und auch nach dieser 4. Serie führte Oyten weiter mit 49.437 Punkten. Zweiter und Dritter waren Steinbach mit 48.151 Punkten und Ebersbrunn mit 47.768 Punkten geblieben. Berlin hatte aufgeholt und folgte mit geringem Abstand als Vierter.
In der letzten Serie ließ Oyten nichts mehr anbrennen. Ruhig spielend wurde der Vorsprung bis ins Ziel verteidigt. Dabei wurde, wie jedes Jahr, für die letzten 24 Spiele der Beamer abgeschaltet, um die Spannung ein klein wenig zu erhöhen. Dadurch wusste keiner so ganz genau, ob noch eine Mannschaft durch einen guten Endspurt in den Titelkampf eingreifen konnte. Am Ende hatte Oyten bei 61.409 Punkten einen Vorsprung von etwa 2.000 Punkten herausgespielt. Steinbach nahm mit 59.426 Punkten den 2. Platz ein. Den 3. Platz hatte sich Berlin mit 57.779 Punkten erkämpft. Den undankbaren vierten Platz erreichte die Mannschaft aus Ebersbrunn, die immer auf einem der ersten drei Plätze gelegen hatte.
Die Siegerehrung, an der der Bürgermeister der Gemeinde Oyten, Herr Cordes, teilnahm, setzte den Schlusspunkt unter eine gelungene Veranstaltung. Dementsprechend fiel auch das Dankeschön der Teilnehmer aus in Form eines großen Applauses an den Ausrichter Oyten und an das Serviceteam, denn man war gut bedient worden: Beim guten und schmackhaften Essen hatte man aus zwei verschiedenen Angeboten wählen können, die Preise waren sehr zivil und es stand ausreichend Personal zur Verfügung, so dass die Teilnehmer einen guten Städtepokal erlebt hatten, der wieder eine Werbung für den Skatsport war. Entsprechend zufrieden konnte Uve Mißfeldt dann auch alle Teilnehmer mit den besten Wünschen für eine gute und unfallfreie Heimfahrt entlassen, wobei er alle schon für den nächsten Städtepokal im Jahre 2009 einlud.
Uve Mißfeldt, Vizepräsident und Turnierleiter